7 Tipps zur Sprachförderung von Kindern!

 

Als Sozialpädagogin habe ich viele Jahre mit Kindern- und Jugendlichen an Grund- und Hauptschulen gearbeitet und dabei immer wieder erfahren wie wichtig die Förderung einer breit gefächerten Sprachentwicklung ist. Die Grundsteine für das Erlernen und Anwenden von Sprache, sowie für die Schreib- und Lesekompetenz, werden bereits in der frühkindlichen Entwicklung gelegt. Kinder lernen am Besten spielerisch, mühelos und mit einer großen Portion Neugier.
 

Welche Anreize du deinem Kind geben kannst erfährst du hier:
 

7 Tipps zur Sprachförderung von Kindern!
 

 1. Gemeinsames Vorlesen:

Durch das gemeinsame Lesen von Büchern verbringst du eine wichtige und vertraute Zeit mit deinem Kind. Durch diese Bucherlebnisse erwerben Kindern nicht nur Interesse am Lesen selbst, sondern auch einen Zugang zu einem ganz neuen Sprachwortschatz. Während im Alltag oftmals Wörter wie beispielsweie „schauen“ oder „sehen“ verwendet werden, liest man in Kinderbüchern häufiger seltenere Wörter, wie „hervorlugen“, „erspähen“ oder „erblicken“.
 

2. Dialogisches Lesen:

Während beim klassischen Vorlesen das Kind der Zuhörer ist, soll es beim dialogischen Lesen selbst zum Erzähler werden. Das Kind soll hier in eigenen Worten über das Buch erzählen oder sich eine Geschichte zu den Bildern ausdenken. Beispielsweise kannst du eine Frage zu den im Buch vorkommenden Charakteren oder Bildern stellen, wie beispielsweise: „Wie glaubst du sieht das Zuhause der Spinne Nimmersatt aus?“ Das eigene Sprechen und das gemeinsame Gespräch stehen hier im Vordergrund.
 

3. Dem Interesse des Kindes folgen:

Am einfachsten lernen Kinder, wenn sie nicht das Gefühl haben zu lernen. Unterhalte dich mit deinem Kind über die Dinge, mit denen es sich gerade am liebsten beschäftigt und biete Anreize für ein Gespräch an. Schaut dein Kind beispielsweise gerade nach einem Flugzeug am Himmel, frag es, wohin das Flugzeug wohl gerade fliegt und wie es dort aussehen könnte. Die Fantasie wird damit angeregt und das bildliche Denken gefördert.
 

4: Richtiges Vorsprechen anstelle von Ermahnungen:

Damit dein Kind Spaß am Sprechen hat, korrigiere es nicht in seiner Aussprache. Wiederhole stattdessen das Wort oder den Satz richtig. Fragt dein Kind beispielsweise: „Mama können wir Spielplatz?“ Wiederhole: „Du möchtest auf den Spielplatz gehen? Wir können gerne auf den Spielplatz gehen.“ Durch die verbesserte Wiederholung bestätigst du die Aussage deines Kindes und zeigst ihm Aufmerksamkeit.

5. Binde dein Kind in Alltägliches ein:

Durch beispielsweise gemeinsames Tischdecken, Einkaufen oder Kochen kann dein Kind seine Sprache in Verbindung mit einer Handlung entwickeln. Gegenstände und Handlungen werden so mit allen Sinnen erlernt und erfahren.
 

6. Lass dein Kind für sich selbst sprechen:

Gib deinem Kind die Möglichkeit für sich selbst zu sprechen anstatt alles vorweg zu nehmen, nur weil es etwas länger dauert.
 

7. Binde Rituale in den Alltag ein:

Kinder lieben Rituale und der Familienalltag bietet hier eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Sprachentwicklung deines Kindes spielerisch zu fördern. Ob das gemeinsame Lesen einer Gute-Nacht-Geschichte, das Aufsagen eines Reims vor dem Essen oder das Singen eines Badewannenliedchens: Sprache fördern bedeutet gemeinsames sprechen.
 

Wir von YOYO und MOTTE® legen in unseren Geschichten großen Wert auf die Sprachentwicklung und das Vergrößern des eigenen Wortschatzes.
 

Sybille von “Taugt das?” hat die Sprache von „YoYo und Motte – Die verlorenen Bäume“ genauer unter die Lupe genommen. Den ganzen Artikel findest du hier:

https://taugtdas.de/empfehlenswerte…
 

Eure Carolin vom YOYO und MOTTE - Team

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